Kategorie-Archiv: Elternbildung

Imagine a giant comes …

“Imagine a giant comes who is much taller, stronger, bigger, and grabs you and you don’t even know what will happen to you. It’s scary. So, slow down. Give yourself time. Tell your child what you are going to do. Wait for a little response.” – Magda Gerber, Your Self-Confident Baby

Vincent

Brauchen Kinder Zeit für elektronische Spiele?

Kinder wachsen heute in einer Welt voller elektronischen Geräte auf, wie wir sie uns vor etwa 40 Jahren, als ich ein Kind war, nicht einmal vorstellen hätten können. Heute arbeite ich täglich mit dem Computer und anderen elektronischen Geräten verschiedener Größe und könnte es mir gar nicht mehr anders vorstellen.

Als ich ein Kind war, beschäftigten wir uns nicht mit Elektronik sondern mit ganz anderen Dingen. Die meiste Zeit dachten wir uns unsere eigenen Spiele oder irgendwelche Beschäftigungen wie Zeichnen, Basteln oder Malen aus. In meiner Kindheit in der Großstadt gab es nicht viele Möglichkeiten im Freien zu spielen, aber in der Natur zu sein, war für mich immer das Allerschönste. Am Wasser zu spielen, auf Bäume zu klettern, Blumen zu pflücken, Tiere zu streicheln, was für ein Genuss. Meinen drei Geschwistern und mir gingen nie die Ideen aus für Abenteuer, die es zu erleben galt.

Irgendwie kommt mir vor, dass davon heute viel verloren gegangen ist. Viel zu schnell wird Kindern heute, wenn sie nichts zu tun haben oder unterhalten werden wollen, das Angebot gemacht, den Fernseher einzuschalten oder das Tablett mit Computerspielen zur Verfügung gestellt. Manche Eltern sind der Meinung, dass es für Kinder wichtig ist, den Umgang mit Computer und Tablett so früh wie möglich zu erlernen, aber ich habe erst als Erwachsene gelernt damit umzugehen und habe es ohne Probleme geschafft. Auch meine Kinder haben erst nach der Volksschulzeit begonnen, sich mit Computern zu beschäftigen. Heute als Jugendliche sind sie mir natürlich weit voraus.

Meine Empfehlung ist daher, abzuwarten und Kinder so lange wie möglich eigene Beschäftigungen finden zu lassen statt des passiven Konsums von Fernsehen und Computerspielen. Lassen Sie sie selber kreativ werden und sich Dinge ausdenken, die sozusagen aus ihnen heraus kommen. Computer und Co sind für Erwachsene und ältere Kinder, die sie auch für Arbeit und Schule brauchen. Sonst geht ihren Kindern etwas verloren, das sie später nicht nachholen werden können. Die Bedienung von Computern und was auch immer für elektronischen Geräten es geben wird, werden sie erlernen, wenn sie das wirklich brauchen.

 

Foto Heide Pdorf

Dialogische Erziehung bedeutet, sich auf mein Kind einzulassen, es als vollwertigen Menschen zu betrachten und in einen Dialog zu treten, in dem ich offen bin für die Welt des Kindes und für seine Bedürfnisse in Abstimmung mit meinen Bedürfnissen.

Generation Z

Habe heute vom Saarbrücker BWL-Professor Christian Scholz über die Generation Z gelernt, die jetzt langsam erwachsen wird und ins Berufsleben einsteigt. Die Jungen der Generation Z wollen eine klare Trennung von Beruf und Privat, einen Job mit nicht zu viel Verantwortung und sie wollen nicht gemanagt sondern verstanden werden. Die Generation „Chill“, die sehr auf ihr Wohlbefinden und ihre Gesundheit schaut. Man kann sich einiges von ihnen abschauen und ich bin sicher, sie schaffen es auch in der Arbeitswelt.

Do kids need IPad time?

Children today grow up in a world of electronic devices that we could not have imagined when I was a kid which is about 40 years ago. Still I am using computers daily now and could not do without any more.

When I was a kid we had to entertain ourselves totally differently. Most of the time we had to think up our own games and things to do. I did not have a childhood spent outside but I sure loved to play in nature. Those were the best times. Indoors my siblings and I never ran out of ideas of things to make, do or just play.

Somehow I am missing a lot of that in children today because as soon as they are not entertained they ask for the IPad or they are offered computer or TV time. Some parents think it’s important to learn to use these devices as soon as possible but I learned as a grown-up and really it’s no problem. My children waited a long time before they got into computers and now they are of course way ahead of me.

So wait and let your children find other things to do, creative things that come outside of themselves. Computers and IPads are for grown-ups and older children that use them for school. Otherwise something will be lost and your children will not be able to make up for that. The use of computers and whatever technical things there will be they will be able to learn to use when it’s needed.

Willkommen bei betterparents

Eltern brauchen nicht perfekt zu sein, denn sie sind Lernende mit ihren Kindern, immer und überall. Unsicherheiten, Fehler und Konflikte gehören zum Lernen dazu und sind eine große Chance für persönliche Weiterentwicklung.